Der Preis wird verliehen für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Anwendung stabiler oder sehr langlebiger Isotope mittels eines Massenspektrometers.

Der Preis ist ein Nominierungspreis. Die Preisträger werden dem Vorstand der Stiftung von einer unabhängigen Jury vorgeschlagen. Das Auswahlverfahren liegt bei der Jury, muss aber für den Vorstand transparent sein bzw. transparent gemacht werden.

Der Preis wird anlässlich einer Jahrestagung der "Arbeitsgemeinschaft Stabile Isotope e. V.", abgekürzt ASI, verliehen. Er besteht aus einer Urkunde und einer finanziellen Zuwendung.

Der Vorstand der ASI e. V. ernennt eine ehrenamtlich tätige Jury aus angesehenen Wissenschaftlern, möglichst aus verschiedenen Fachgebieten des Anwendungsbereichs (z.B. Medizin, Pharmakologie, Ökologie, Geochemie, Bodenkunde, Biochemie, o.ä.).

Aus dem Kreis der Jurymitglieder wird eine Gruppe von drei Mitgliedern beauftragt, dem Vorstand der Stiftung einen preiswürdigen Kandidaten vorzuschlagen.

Ein geeigneter Kandidat kann der Jury auch von einem im Fachgebiet tätigen, renommierten Wissenschaftler vorgeschlagen werden.

Der Vorstandsbeschluß über den Preisträger muss im Vorstand der Stiftung einstimmig erfolgen. Ist Einstimmigkeit nicht zu erreichen, entscheidet der Stifter; nach seinem Tod das Kuratorium.

Als Preisträger nominiert werden kann jede/jeder, die/der herausragende wissenschaftliche oder technische (methodische) Arbeit auf dem angegebenen Arbeitsgebiet geleistet hat.

Insbesondere kann dies eine Diplom- oder Promotions-Arbeit sein. Auch herausragende Publikationen oder andere, anerkannte Leistungen im Fachgebiet können zur Qualifizierung herangezogen werden. Das Alter des Preisträgers soll nur in Ausnahmefällen 40 Jahre überschreiten.

Die finanzielle Ausstattung des Preise ergibt sich aus den Erträgen der Dr.-Karleugen-Habfast-Stiftung. Sie soll zwischen 4.0 % und 8.0 % des jeweiligen Stiftungsvermögens liegen, also zum Zeitpunkt der Errichtung mindestens ca. € 2000.-- betragen.

Höhere Stiftungserträge fallen nach Abzug der Preissumme an das Stiftungsvermögen. Die konkrete Höhe der jeweiligen Zuwendung wird vom Vorstand in Abstimmung mit dem Kuratorium festgelegt. Falls sich ausreichende Mittel angesammelt haben, können in Ausnahmefällen auch zwei Preise verliehen werden bzw. kann die maximale Preissumme auf zwei Kandidaten verteilt werden.

Falls die Erträge der Stiftung für die Ausschüttung des Mindestbetrags nicht ausreichen (ohne das Stiftungsvermögen anzugreifen), kann die Verleihung des Preises für ein Jahr ausgesetzt werden.

Der Stifter hat jedoch zu seinen Lebzeiten immer die Möglichkeit, den fehlenden Betrag nachzuschießen. Auch Vorstand und Kuratorium können zusätzliche Mittel für die Stiftung einwerben.

Dieses Dokument ist Bestandteil der Satzung.

Die Nominierung der Preisträger des Isotopen-Preises erfolgt durch eine von der Arbeitsgemeinschaft Stabile Isotope ernannte unabhängige Jury.

Der Jury gehören an (Stand per Oktober 2014):

  Prof. Dr. Hans Schnyder, München
  Prof. Dr. Gerhard Gebauer, Bayreuth
  Prof. Dr. Alexander Knohl, Göttingen
  Prof. Dr. Michael Böttcher, Rostock
  Dr. Frank Hülsmann, Köln
  Prof. Dr. Ansgar Kahmen, Basel
  Prof. Dr. Frank Keppler, Heidelberg
  Prof. Dr. Christiane Werner, Bayreuth
  Dr. Roland Werner, Zürich

Jeweils drei Juroren bilden die Jury, die die eingereichten Arbeiten bewertet.

Wurde ein Kandidat/eine Kandidatin aus dem Umfeld eines der Juroren nominiert, scheidet dieser Juror für die Begutachtung aus.

Die Zusammensetzung der Jury wird so gewählt, dass die Fachbereiche, aus denen die eingereichten Arbeiten kommen, abgedeckt sind.

Koordinatorin und Ansprechpartnerin für Ihre Vorschläge:
Dr. Anette Giesemann

Thünen-Institut für Agrarklimaschutz
Thuenen Institute of Climate-Smart Agriculture
Leitung IRMS-Labor

Bundesallee 50
38116 Braunschweig
Deutschland

Telefon: +49 531 596-2538
Telefax : +49 531 596-2699

Dr. Anette Giesemann auf der Website des Institutes
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Regelungen rund um den Isotopenpreis der Dr.-Karleugen-Habfast-Stiftung